Marokko Sehenswürdigkeiten – was Du wirklich sehen musst

Marokko ist vielfältig und hat sehr viel zu bieten. Entdecke in Marokko Sehenswürdigkeiten, historische Städte und faszinierende Landschaften. Schöne Strände an Marokkos Küste, tolle Surfspots und Trips in die Wüste. Marokko bietet für jeden etwas. Wir haben Dir die besten von Marokkos Sehenswürdigkeiten zusammengestellt.

Marokko wurde von so vielen Einflüssen geprägt. Erst 1956 wurde es von Frankreich unabhängig. Die Kolonialzeit sowie die andalusischen Flüchtlinge im 17. Jahrhundert brachten europäische Einflüsse nach Marokko. Die Kombination aus europäischen Elementen, orientalischem Flair und den Vermächtnissen der Sultane und Berber prägen Marokkos einzigartiges Erscheinungsbild.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Königsstädte

Manchmal sind ganze Städte in Marokko Sehenswürdigkeiten. So zum Beispiel die vier Königsstädte: Marrakesch, Fès, Meknès und Rabat. In allen vier Königsstädten findest Du imposante Paläste und Bauten.

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Königsstadt Marrakesch

Marrakesch wird die Perle des Südens genannt. Die Königsstadt hat aber so viel zu bieten, dass eine ganze Perlenkette daraus wird. Die Königsstadt Marrakesch im Süden Marokkos besticht durch ihren orientalischen Charme. Die vielen bunten Souks und das quirlige Treiben in den Gassen entführen Dich in den Alltag von Marrakesch.

Reiche Auswahl findest Du auf dem Djemma el Fna in Marrakesch

Der Djemaa el Fna, der Marktplatz Marrakeschs, ist der berühmteste Platz Afrikas. Der Platz ist UNESCO-Weltkulturerbe und Zentrum des Alltags. Touristen und Einheimische schätzen den orientalischen Charme und das bunte Treiben. Souvenirshops, Imbissstände, Musiker und Gaukler hauchen dem Platz Leben ein. Hier hast Du gute Möglichkeiten, typisch marokkanische und aussergewöhnliche Souvenirs zu kaufen, die nicht jeder mitbringt.

Der Jardin Majorelle leuchtet im bekannten Kobalt-Blau – Bild: Emyr Jones

Die wunderschönen Gärten sind die buntesten unter Marokkos Sehenswürdigkeiten. In Marrakesch kannst Du drei davon besuchen. Der Jardin Majorelle wurde 1923 von einem Künstler angelegt. Die grünen Kakteen und die farbenprächtigen Bougainvillea konkurrieren mit den kobaltblauen Elementen, die der Künstler inszeniert hat. Über 300 Arten aus aller Welt gibt es zu entdecken. Die Menaragärten wurden im 12. Jahrhundert angelegt. Auf rund 100 Hektar findest Du eine Olivenplantage und einen künstlichen See, der die Pflanzen über ein komplexes System automatisch bewässert. Die Menaragärten liegen im Südwesten von Marrakesch. Die Agdal-Gärten liegen im Süden von Marrakesch. In der ältesten Parkanlage der Stadt findest Du Plantagen von Oliven-, Granatäpfel- und Orangenbäumen. Die umliegenden Wasserbecken sorgen dafür, dass die Pflanzen trotz trockenem Klima gedeihen können. Am grössten künstlichen Teich steht der Dar al Hana Palast. Von dessen Terrasse kannst Du einen wunderbaren Blick auf das Atlasgebirge erhaschen. Die Menara- und die Agdal-Gärten wurden zum UNESCO-Weltkulturerben ernannt.

Die ehemalige Koranschule Ben Youssef stammt aus dem 14. Jahrhundert und war lange die grösste Koranschule der Maghrebstaaten. Bis zu 900 Schüler studierten hier gleichzeitig, bis 1960 der Schulbetrieb eingestellt wurde. Das Bauwerk ist kunstvoll mit Marmor und Stukk besetzt. Die Studentenzimmer wurden nicht verändert. Das noch vollständig vorhandene Mobiliar vermittelt einen guten Eindruck, wie die Studenten gelernt und gewohnt haben. Im Anschluss an die Besichtigung bietet sich ein Besuch im Museum von Marrakesch an. Das Museum befindet sich im M’Nebhi-Palast direkt neben der Koranschule.

Prachtvolle Stukkaturen durchziehen die gesamte Islamschule Ben Youssef – Bild: Jean-Louis Potier

Die Saadier Gräber beherbergen die Grabstätten von ehemaligen Sultanen Marokkos und deren Familien. Die Mausoleen sind mit aufwändigem Stuck und Mosaiken verziert. Vielerorts wurde der weltbekannte Carrara-Marmor verwendet. Der Saal der zwölf Säulen wird von mächtigen Stalaktitbögen ausgefüllt. Aufwändige Schnitzereien in Zedernholz und emaillierte Terrakotta-Kacheln verströmen Prunk und Wohlstand. Wer die Mausoleen betritt, wähnt sich in einem Märchen aus 1001 Nacht. Im wunderschön angelegten Garten befinden sich weitere Gräber.

Wer es sportlich mag, verbringt seine Zeit auf einem der drei hochmodernen Golfplätze rund um Marrakesch.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Marrakesch:

  • Geführte Stadttouren mit Medina, Palast und Souks
  • Touren in die Wüste und Palmhaine rund um Marrakesch mit Kamelen, Quads oder Buggys
  • Ausflüge in Ourika-Tal oder zu den Ouzoud-Wasserfällen
  • Tages-Ausflüge nach Essaouira
  • Mehrtägige Ausflüge mit Start- und Zielort Marrakesch, ideal als Reisebaustein

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Königsstadt Fès

Entdecke mit Fès die älteste der vier Königsstädte. Blaue Keramik-Mosaiken verzieren Häuser. Moscheen, Brücken und den Palast. Daher hat Fès den Beinamen blaue Stadt erhalten. Das einstige Zentrum des Landes ist heute mit 1.2 Mio. Einwohnern die drittgrösste Stadt Marokkos.

Die Medina mit den verwinkelten Gassen, den Souks und dem orientalischen Geruch nach Gewürzen ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Im Gerberviertel kannst Du wunderbar in den orientalischen Alltag abtauchen. Hier wird noch heute gegerbt und gefärbt wie vor Hunderten von Jahren. Anstatt mit Industriemaschinen wird in Bottichen unter freiem Himmel gearbeitet. Ein einmaliges Erlebnis.

Mit dem Zutritt zum Gerberviertel wirst Du um hunderte von Jahren zurückversetzt – Bild: Ninara

Die Karaouyine-Moschee wurde im 9. Jahrhundert gegründet und ist die zweitälteste Universität der islamischen Welt. Bis zum Bau der Hassan II Moschee in Casablanca war die Karaouyine-Moschee die grösste Universität der Maghrebstaaten. Die Bibliothek aus dem 13. Jahrhundert ist noch heute zugänglich und bewahrt die Dokumente und Schriften aus dieser Zeit auf. Das Bauwerk protzt mit imposanten Säulen und Toren. Gewaltige Deckengewölbe, kunstvolle Ornamente und die historische Ausstattung faszinieren Besucher seit Jahrhunderten.

Die Stadtteile von Fès

Die Königsstadt Fès besteht aus drei Stadtteilen, die alle ihren ganz eigenen Charme versprühen.

Tor zu den verwinkelten Gassen von Fès-el-bali – Bild: Andrew E. Larsen

Fès-el-bali ist das alte Fès. Die maurischen Bauten bilden ein Labyrinth aus kleinen Gässchen. Die Gassen sind so schmal, dass keine Autos hindurch passen – wunderbar entspannend. Das beliebteste Transportmittel in Fès-el-bali sind daher Esel und Mulis.

Fès-el-Djedid ist das neue Fès. In Fès-el-Djedid findest Du den grossen Königspalast. Das imposante Bauwerk mit seinen goldenen Toren strahlt mit der Sonne um die Wette. Leider kannst Du den Palast nicht von innen besichtigen, er ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Judenviertel wird Mellah genannt. Hier wohnten während der Kolonialzeit viele Franzosen. Den französischen Einfluss bemerkst Du noch heute am kolonialen Baustil. Wunderbar entspannen kannst Du in den Boujeloud-Gärten. Nimm Dir eine Auszeit auf den Bänken im Schatten der grossen Bäume. Lausche dem Wind in den Palmblättern und dem Plätschern der Springbrunnen.

Nouvelle Ville ist, wie der Name schon sagt, der neueste Stadtteil in Fès. Nouvelle Ville wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den Franzosen gegründet. In diesem Stadtteil befinden sich die Behörden und Ämter. Hier findest Du alles, was das Luxusherz begehrt. Prunkvolle Villen und die Champs Elysees von Fès. In den Einkaufsstrassen findest Du Shops aller bekannten Marken, und die hervorragenden Restaurants locken mit exquisiten Menus.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Fès:

  • Geführte Stadttouren mit Kasbah, Souks und Gerberviertel
  • Marokkanischer Kochkurs
  • Tagesausflug ins Gebirge des Mittleren Atlas
  • Tages-Ausflüg nach Meknes, zur Ausgrabungsstätte Volubilis und in die heilige Stadt Moulay Idriss, einzeln oder kombiniert
  • Mehrtägige Ausflüge mit Start- und Zielort Fès, ideal als Reisebaustein

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Königsstadt Meknès

Meknès ist die kleinste der vier Königsstädte Marokkos. Das heisst aber keineswegs, dass sich Meknès hinter den anderen Königsstädten verstecken muss. Auch in dieser Stadt gibt es einige von Marokkos Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

In der Medina findest Du viele Souks, Schmieden und Trödler. Du kannst hier marokkanische Souvenirs und Alltagsgegenstände aller Art erstehen. Die Altstadt konnte sich trotz der vielen Touristen, die Meknès besuchen, ihren ursprünglichen Charme bewahren. Abends herrscht in der Medina buntes Treiben mit Gauklern und Feuerschluckern, die Touristen wie Einheimische unterhalten.

Das Stadttor Bab Mansour gilt als eines der schönsten Marokkos – Bild: Chris Martin

In Meknès gibt es viele historische Bauwerke zu entdecken. Sehr imposant sind die Bauten des maghrebinischen Sonnenkönigs Moulay Ismail. Er erschuf eine Stadt nach dem Vorbild von Versailles, die Ville Imperiale. Zu Ende des 17. Jahrhunderts liess er prächtige Paläste mit wunderschönen Gärten bauen. Dazu kamen riesige Getreidespeicher und die grössten Stallungen des Landes. Bis zu 15‘000 Pferde hatten darin Platz. Das Mausoleum Moulay Ismail ist ein lohnenswerter Besuch. Die Bauwerke wurden durch lange Stadtmauern vor Eindringlingen geschützt. Das Stadttor Bab Mansour ist eines der schönsten von ganz Marokko. Drei Torbögen, verziert mit aufwändigen Mosaiken, werden von Marmorsäulen aus der Ausgrabungsstätte Volubilis gestützt.

Gegenüber des Stadttors liegt der Place el Hedim, er ist quasi das Herz von Meknès – zentral, pulsierend, lebensfroh. Hier kannst Du bei einem starken marokkanischen Kaffee oder Tee das bunte Treiben beobachten. Märchenerzähler, Gaukler und andere Dienstleister umwerben die Touristen und Einheimischen. Unmittelbar neben dem Place el Hedim liegt die Markthalle, hinter Dir beginnt die Medina und Du hast einen tollen Blick auf die Ville Imperiale und die Bauwerke des Sonnenkönigs. Gegen Abend werden von allen Seiten Grills und Essensstände herbeigefahren und der gesamte Platz verwandelt sich in ein riesiges Open-Air-Restaurant.

Die Ruinen der römischen Stadt Volubilis sind noch sehr gut erhalten

Meknès ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zur Ausgrabungsstätte Volubilis. Volubilis war eine wichtige Stadt an der Grenze des römischen Reiches. Unter Kaiser Septimus Severus erreichte Volubilis stattlichen Reichtum. Dieser wurde in den Bau von Thermen, prunkvollen Tempeln und Basiliken investiert. Die über 2‘000 Jahre alten Mosaiken sind noch heute gut erkennbar.

Die Mosaiken bei der Ausgrabungsstätte Volubilis sind über 2’000 Jahre alt

Rund 30 km von Meknès entfernt liegt Moulay Idris, die heilige Stadt. Sie wurde 800 n. Chr. von Idris I gegründet. Idris ibn Abdellah verbreitete den Islam im nördlichen Marokko und gilt als Staatsgründer. Er wurde in Moulay Idris begraben, dadurch wurde die sie zur heiligen Stadt. Bis ins 20. Jahrhundert durfte die Stadt Moulay Idris von Ausländern nicht betreten werden.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Königsstadt Rabat

Rabat ist eine der vier Königsstädte und heutige Hauptstadt von Marokko. Sehenswürdigkeiten gibt es in Rabat reichlich. Viele Einflüsse haben die Königsstadt Rabat geprägt, sie ist die Stadt der Gegensätzlichkeiten. Rabat bildet die Brücke zwischen Orient und Okzident, vereint orientalischen Charme und europäisches Flair. Orientalische Herrscher, Kolonialmächte und Andalusische Flüchtlinge haben ihr Vermächtnis hinterlassen. Tradition und Moderne treffen in Rabat aufeinander. Hier wechseln sich historische Bauwerke, die ursprüngliche Medina und vornehme Quartiere mit modernen Elementen ab.

Die blau-weiss gestrichenen Häuser sind typisch für die „Kasbah des Oudaias“ – Bild: Andrew Nash

Im 17. Jahrhundert suchten viele Andalusier Zuflucht in Rabat, ihre Kultur beeinflusste das Stadtbild. Hinter dem Eingangstor zur Kasbah des Oudaias erwartet Dich die Medina mit engen, verwinkelten Gässlein. Die Häuser sind blau-weiss gestrichen und die Türen kunstvoll verziert. Hunderte Blumenkübel lassen die Gassen erblühen. Die gesamte Medina ist eine Festung, umgeben von der mächtigen Andalusienmauer. Das 3-stöckige Bab el-Oudaia Tor ist der Haupteingang zur Festung. Das zweite bekannte Tor ist das wunderschöne Tor der Winde (Bab er-Rouah), das durch zwei Türme begrenzt wird. Im Innenhof der Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert findest Du einen grosszügigen andalusischen Garten. Inmitten der duftenden Blumen und Pflanzen kannst Du Dich wunderbar vom Spaziergang durch die Gassen erholen.

Die eindrückliche Anlage um den Königspalast in Rabat wurde in zwei Etappen im 18. und 20. Jahrhundert erbaut. Grüne Ziegel, die Farbe des Propheten, bedecken den gesamten Palast. Für Besucher ist der Palast nicht zugänglich.

Der Hassanturm, das grösste Minarett einer nie fertiggestellten Moschee – Bild: Brian

Das Wahrzeichen Rabats ist der Hassanturm – ein Rekordversuch aus dem 12. Jahrhundert. Der „Tour Hassan“ sollte das höchste Minarett der grössten islamischen Moschee werden. Der Turm wurde erbaut, aber die Moschee wurde nach dem Tod des Sultans nie fertiggestellt. Die angefangene Moschee wurde durch ein Erdbeben um 1750 fast vollständig zerstört, der Turm ist aber noch sehr gut erhalten und ein Sinnbild für die prunkvolle Bauten der Sultane. Direkt neben dem Hassanturm liegt das Mausoleum von Muhammad V. Das Bauwerk eines vietnamesischen Architekten fasziniert mit dem grünen, pyramidenförmigen Dach und kunstvollen Verzierungen im Inneren des Mausoleums.

 

Die Ruinen in der Totenstadt Chellah – Bild: Mustapha Ennaimi

Die Totenstadt Chellah liegt in Nouvelle Ville, Rabats Neustadt. Die Mariniden-Nekropole Chellah steht auf einer kleinen Anhöhe und ist von einer Mauer umgeben. Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert wurden die Ruinen aus der Antike und dem Mittelalter als Begräbnisstätte genutzt. Einige Bauten wurden beim Erdbeben im 18. Jahrhundert zerstört, was dem Ort einen noch mystischeren Touch gibt. Heute blühen viele Pflanzen zwischen den Ruinen und Störche und Kuhreiher schätzen Chellah als Brutplätze.

In Salé, der Nachbarstadt Rabats, befindest Du Dich mitten in einem ehemaligen Piratennest. Die Nachbarstadt wird durch den Fluss Bou Regreg von Rabat getrennt. Die Korsaren von Salé waren gefürchtete Piraten und Salé ein berüchtigter Piratenstützpunkt. Im 17. Jahrhundert war Salé einer der wichtigsten Häfen am Atlantik und Anlaufstelle für viele andalusische Flüchtlinge. Heute findest Dui m malerischen Örtchen die Village Artisanal, einen geschichtsträchtigen Hafen mit vielen Töpfern und tollen Restaurants, die zum Verweilen einladen.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Rabat:

  • All Inklusive Basis-Surfkurs
  • 7-tägige Rundreise (Rabat – Meknes/Volubilis – Fez – Marrakesch – Casablanca – Rabat) ideal als Reisebaustein

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Norden

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Tanger

 

Dieser Innenhof in Tanger lädt zum Verweilen im Schatten ein – Bild: Dieter Weinelt

Tanger liegt im Norden Marokkos, an der Strasse von Gibraltar, dem Tor zu Afrika. Vom Felsen der Stadt hast Du einen wunderbaren Ausblick auf die Strasse von Gibraltar, der abends besonders schön ist. Bei gutem Wetter kannst Du die Lichter der spanischen Küste erspähen. Tanger vereint durch seine Nähe zum europäischen Festland afrikanische und europäische Einflüsse auf seine ganz eigene Art.

Toll einkaufen kannst du beim Grand Socco, dem grossen Souk im Zentrum. Auf dem typisch marokkanischen Platz findest Du unzählige Handwerksgegenstände wie Töpfereien und Gewürze. In den vielen Teestuben kannst Du Deinen Einkaufsbummel entspannt ausklingen lassen. Sehenswert sind die Kasbah und der Sultanpalast mit seinem Museum.

Ende Mai findet jährlich das Tanjass statt, ein Jazzfestival an dem einheimische und internationale Jazzkünstler auftreten.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Tanger:

  • Private und Gruppen-Stadtführungen
  • Tagesausflüge nach Chefchaouen, Tetouan oder Asilah
  • Mehrtägige Rundreise-Angebote mit Start- und Zielort Tanger, ideal als Reisebaustein

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Atlantikküste

Die rauhe Atlantikküste Marokkos bietet viel mehr als nur Strände und Küste. Casablanca ist die wohl bekannteste von Marokkos Sehenswürdigkeiten am Atlantik. Doch auch andere Städte wie Essaouira und Agadir müssen sich neben dem Film-Star Casablanca keineswegs verstecken.

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Casablanca

Casablanca – hinter dem wohlklingenden Namen steckt Weltruhm. Einst Kulisse des gleichnamigen Films, ist die gesamte Stadt an der Atlantikküste heute eine von Marokkos Sehenswürdigkeiten. Casablanca ist die Stadt der Superlative. Alles ist grösser, höher, bunter und mächtiger als anderswo.

Die Street Art Casablancas ist kreativ und bunt – Bild: Sam Nabi

Die Wirtschaftsmetropole Casablanca ist heute Handels- und Industriezentrum. Hier findest Du die Marocco Mall, das grösste Einkaufszentrum Afrikas. Auf 250‘000 m2 Fläche verteilen sich 350 Shops und 70 Restaurants von günstig bis exklusiv servieren Gerichte aus aller Welt. Dazu kommen unzählige Angebote für Unterhaltung, Fitness und Gesundheit.

Die modernen Bauten und Errungenschaften haben das historische Casablanca glücklicherweise nicht verdrängt. Viele der Boulevards und Stadthäuser vereinen Einflüsse der französischen Kolonialzeit mit der orientalischen Tradition. Die historische Medina bildet einen wohltuenden Kontrast zur Moderne. Die Medina kannst Du erkunden, sobald Du die noch immer vorhandene Stadtmauer passiert hast. Ganz im Norden der Medina findest Du die Ruinen der Sqala (Wehranlage des Sultans). Das Restaurant in der Festung von Casablanca bietet Dir einen wunderbaren Ausblick über die Stadt.

Auch der Hafen Casablancas ist rekordverdächtig. Er ist der grösste Handelshafen Marokkos und der zweitgrösste Nordafrikas. Bis zu 35 Schiffe können gleichzeitig abgefertigt werden. Am Hafen findest Du einige Cafés, von wo aus Du das immense Verkehrsaufkommen beobachten kannst.

Die Moschee Hassan II ist die einzige für Besucher geöffnete Moschee in Marokko – Bild: ActiveSteve

Die Moschee Hassan II ist ziemlich neu und bricht gleich mehrere Rekorde. Die Moschee wurde zum 60. Geburtstag des Königs Hassan II erbaut. 1993, nach sechs Baujahren, wurden die Tore geöffnet. Die geschätzten 600 Millionen Euro Baukosten brechen schon den ersten Rekord. Sie stammten aus Steuereinnahmen und sind noch heute Streipunkt. Die Moschee Hassan II ist eine der grössten Moscheen der Welt und die einzige Moschee Marokkos, die für Besucher geöffnet ist (gegen Eintritt). Das Minarett ist mit über 200 Metern das höchste der Welt. Das gesamte Bauwerk ist wunderschön und imposant, die Lage auf einer Landzunge am Ufer des Atlantiks ist phänomenal.

Das christliche Pendant zur Moschee Hassan II ist die Kathedrale Sacré-Coeur aus dem Jahre 1930. Die imposante Kathedrale stammte aus der französischen Kolonialzeit Marokkos und wurde nur 26 Jahre als Kirche genutzt. Nach der Unabhängigkeit Marokkos 1956 wurde sie zu einem Kulturzentrum umfunktioniert. Direkt neben der Kathedrale Sacré-Coeur liegt der grösste Park Marokkos. Der Park der Arabischen Liga (parc de la ligue arabe) hat im Zentrum eine palmengesäumte Hauptallee. Folgst Du dieser, wirst Du an unzähligen Cafés mit schattigen, begrünten Terrassen vorbeikommen. Da fällt die Wahl schwer, welche wohl die schönste ist.

Die Kathedrale Sacré-Coeur stammt aus der Kolonialzeit und wird heute als Kulturzentrum genutzt – Bild: Sam Nabi

Wenn Du das Feeling des Films Casablanca hautnah erleben möchtest, eignet sich Rick’s Cafe vorzüglich. Möbel und Innenausstattung versetzen Dich zurück in längst vergangene Tage. Die Atmosphäre ist so authentisch, dass Du glaubst, Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann kommen gleich durch die Türe. Du findest Rick’s Cafe am Rand der Medina nahe des Hafens (248 Rue Sour Jdid).

Entlang der Küstenstrasse findest Du unzählige Strände. Neben sonnenbaden und schwimmen kannst Du hier wunderbar in den Cafes sitzen und auf’s Meer hinausschauen. Am Wochenende herrscht reges Treiben, da auch die Einwohner Casablancas die Schönheit ihrer Strände zu schätzen wissen. Weitere schöne Strände sind in den Badeorten Mohammedia und Bouznika zu finden.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Casablanca:

  • Private und Gruppen-Stadtführungen
  • Tagesausflüge nach Rabat, Marrakesch oder el Jadida inkl. Azemmour
  • 8-tägige Kamel-Tour auf den Routen der Karawanen mit Übernachtung im Beduinenzelt
  • Mehrtägige Rundreise-Angebote mit Start- und Zielort Casablanca, ideal als Reisebaustein

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Essaouira

Essaouira liegt malerisch schön an der Atlantikküste. Die Wellen begeistern Surfer und Fotografen – Bild: Doug Knuth

Essaouira – die Perle des Atlantiks. Der Name kommt nicht von ungefähr. Die weiss gekalkten Häuser mit den blauen Fensterläden strahlen in der Sonne und liegen auf einem langgestreckten Felsen, der ins Meer hinaus ragt.

Durch das milde Klima und die schönen, feinsandigen Strände ist Essaouira ein idealer Ort, um einige Tage am Strand zu verbringen. Der konstante Wind und die perfekten Wellen locken Surfer aus aller Welt an.

Die historische Medina wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. In jedem der schmalen Gässlein gibt es etwas zu entdecken. Schaue in den kleinen Handwerksbetrieben den Einheimischen über die Schulter und übe Dich im Feilschen in einem der vielen kleinen Souvenirläden. Auf etwas grösseren Plätzen warten Gaukler und hübsche Cafés. Die gesamte Stadt ist quirlig bunt und absolut authentisch.

Die Ziegen rund um Essaouira erklimmen die Bäume, um an die schmackhaftesten Blätter zu gelangen

Ausser bei den Ziegen ist das gesamte Leben in Essaouira ist auf das Meer ausgelegt. Vor Sonnenaufgang machen sich die Fischer auf den Weg, und bereits am Vormittag kommen sie zurück. Dann beginnt das Spektakel am Ufer, dass Du Dir nicht entgehen lassen solltest. Frischer Fisch wird ausgeladen, die Boote festgetaut. Der Fisch landet dann mittags direkt auf Deinem Teller. Frischer ist er nur, wenn Du ihn selber fängst.

Durch die Lage auf der Landzunge war Essaouira gegen Angriffe von Land gut geschützt, dafür lauerten Gefahren vom Meer. Die Sqala aus der portugiesischen Kolonialzeit schützte die Stadt gegen Piraten und fremde Seemächte. Heute ist die Sqala ein beliebter Ausflugsort.

Etwas weiter draussen im Meer, auf einer vorgelagerten Insel, findest Du das Alcatraz von Marokko. Auf der Insel haben die Portugiesen ein Fort zur Verteidigung gebaut. Nach der Kolonialzeit diente das Fort als Gefängnis. Noch heute kannst Du das Gefängnis besuchen und Dir einen Eindruck davon machen, wie die Gefangenen auf der Insel gelebt haben.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Essaouira:

  • Entdecke die Gegend um Essaouira zu Pferd, Kamel oder Quad
  • Kite-Kurs bei besten Bedingungen an der Atlantikküste
  • Marokkanischer Kochkurs
  • Tagesausflüge nach Marrakesch oder Agadir
  • 5-tägige Privat-Tour in die Sahara und die Gebirgszüge des Atlas

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Agadir

Agadir ist die weisse Stadt am Meer. Das ehemalige Fischerdorf wurde von den Berbern gegründet. Der Name Agadir stammt aus der Berbersprache und bedeutet Getreidespeicher. Denn durch das perfekte Klima gedeihen Nutzpflanzen hier sehr gut.

Agadir liegt zwischen dem Atlantik und dem Atlasgebirge. Durch die südliche Lage herrscht stets ein mildes Klima und baden ist ganzjährig möglich. Die Strände sind lang, flach und feinsandig. Im Sommer steigen die Temperaturen selten über 30° C und im europäischen Winter herrschen frühlingshafte Temperaturen. In Agadir gibt es einen internationalen Flughafen, der von vielen deutschen Städten direkt angeflogen wird.

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Wie eigentlich alles in Agadir ist auch die Marina sehr neu – Bild: Hughues

Agadir wurde bei einem Erdbeben 1960 fast vollständig zerstört. Daher sind, abgesehen von den Ruinen der Kasbah, keine historischen Gebäude erhalten. Die Kasbah liegt auf dem Hausberg, etwa 240 Meter über dem Meer. Von hier aus hast Du einen wunderbaren Blick auf Agadir und die Bucht. Die Medina wurde vollständig zerstört. Die neue Medina wurde am gleichen Ort wieder aufgebaut. Dennoch erscheint sie noch immer historisch. Beim Aufbau wurde auf traditionelle Materialien und die orientalische Bauweise geachtet. Die neue Medina ist noch immer im Wandel. Neue Häuser, Restaurants und Souks entstehen, Parks und Grünanlagen werden angelegt.

Im Museum Alt-Agadir kannst Du das Agadir von vor 1960 und seine Geschichte nachempfinden. Fotos und Pläne dokumentieren, wie die Stadt an der Atlantikküste vor dem zerstörerischen Erdbeben ausgesehen hat. Nach der Reise in die Geschichte der Stadt lädt der Jardin de Olhao, einer der schönsten Gärten Agadirs, zum Verweilen ein.

Mit traumhaft schöne Lagunen lockt das Paradise Valley im Souss-Massa Nationalpark – Bild: Heather Cowper

Nicht weit von Agadir entfernt lockt der Souss-Massa Nationalpark. Am besten erkundest Du den Nationalpark mit einem Jeep, denn die 340 km2 bieten einiges zum entdecken. Landschaftlich wechseln sich Flussmündungen und Wasserlagunen mit Savanne und Wüste ab. Im Souss-Massa Nationalpark gibt es mehrere Berberdörfer, die Du unbedingt besuchen solltest. Hier scheint die Zeit stehen geblieben. Die Bevölkerung lebt von Landwirtschaft und der Transport von Waren passiert mit dem Eselkarren. Hier hast Du die Möglichkeit, ein traditionelles Essen mit den Einheimischen zu geniessen. Ausserdem kannst Du Früchte und Gemüse direkt vom Feld kaufen. Kein Vergleich zu unseren Supermarkt-Produkten, sondern eine reine Geschmacksexplosion. Die unterschiedlichen Landschaften bieten Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. 275 Vogelarten wurden im Souss-Massa Nationalpark bereits gezählt. 24 Säugetierarten geniessen die Ruhe des Nationalparks, darunter Wildschweine, Schakale und Strausse. Einige hier bereits ausgestorbene Tierarten, darunter verschiedene Antilopen, konnten erfolgreich wieder angesiedelt werden.

Rund 10 km südlich von Agadir liegt Inezgane. Hier findet jeden Dienstag der lokale Souk statt. Lasse Dich treiben und erlebe das echte Marokko. 90 km südlich von Agadir liegt Tiznit, eine typisch marokkanische Oasensiedlung. Hier findest Du jeden Donnerstag lokale Souks. Bekannt sind die Souks von Tiznit vor allem für die Silberschmuckarbeiten.

Um Agadir gibt es drei Golfanlagen. Mit dem Atlasgebirge im Hintergrund verbesserst Du Dein Handicap vor einer tollen Kulisse.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Agadir:

  • Rasante Tagestour mit Jetski, Flyboard und Quad
  • Beginnerkurs für Surf-Anfänger
  • Reitausflug durchs Paradise Valley und am Taghazout Beach
  • 1001-Nacht erleben mit Marokkanischem Bankett und Fantasia-Show
  • geführte Kasbah- und Stadttouren zu Fuss oder mit dem Segway
  • Luftige Ausflüge mit Helikopter oder Heissluftballon

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Sidi Kaouki

Sidi Kaouki ist das Surferparadies an der Atlantikküste. Konstante Winde und viele lange Wellen lassen das Surferherz höher schlagen. Von den sportlichen Strapazen erholst Du Dich an den endlos langen Stränden. Und falls Dir der Sinn nach festem Boden unter den Füssen steht, dann erkunde das Dorf Sidi Kaouki. Das Dorf ist sehr mystisch und versprüht seinen ganz eigenen Charme.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Qualidia

In der Gourmet-Hochburg Qualidia kannst Du frische Austern aus der hauseigenen Zucht probieren – Bild: Michael Fielitz

Qualidia liegt an der Atlantikküste und eignet als Reiseziel für Ruhe suchende und Gourmets. Das malerische Städtchen liegt an einer Lagune, die durch Felsen vom Ozean getrennt ist. Durch die Felsen werden die teils rauhen Wellen des Atlantiks gebrochen und das Wasser in der Lagune ist ruhig und glatt. Die langen Sandstrände sind ideal zum Sonnenbaden.

Qualidia ist bekannt für seine exquisiten Meeresfrüchte. Die Einwohner leben vom Krabbenfang und der Zucht von Hummer und Austern. Die Meerestiere kommen fangfrisch auf Deinen Teller. So exklusiv lässt es sich sonst nirgends speisen.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Atlasgebirge

Marokko Sehenswürdigkeiten: Asni

Die Landschaft von Asni wird vom imposanten Atlast-Gebirge eingerahmt

Asni ist ein traditionelles Dorf. Die Einwohner sind Bauern und leben von der Landwirtschaft. Das Landschaftsbild ist geprägt von weiten Feldern und dem mächtigen Atlasgebirge im Hintergrund. Asni eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt für Ausflüge ins Atlasgebirge.

Jeden Samstag findet ein spezieller Markt statt. Die Bergbewohner aus den umliegenden Dörfern strömen nach Asni, um ihre Ernte und Handwerkskunst zu verkaufen. Hier hast Du die Möglichkeit, Souvenirs zu kaufen, die Du nicht an jedem beliebigen Souvenirstand findest. Falls Du geschickt im Feilschen bist, erstehst Du Deine Mitbringsel auch zu einem Bruchteil des Preises, den Du in den grossen Touristengebieten zahlen würdest. Nimmst Du Dir dabei Zeit und bist offen, ergeben sich wundervolle Gespräche mit den Einheimischen.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Taroudant

Taroudant wird gerne die kleine Schwester von Marrakesch genannt. Taroudant liegt im Süden des Landes am Atlasgebirge. Das Städtchen am Souss Fluss ist sehr traditionell und wurde stark von den Berbern geprägt. Taroudant hat eine beeindruckende, 8 km lange Stadtmauer.

Noch heute triffst Du in Taroudant der Eselkarren als Transportmittel – Bild: Singa Hitam

Taroudant ist ein Handwerksort und das Handelszentrum der Region. Neben Oliven- und Orangenbäumen wächst in dieser Region auch der Arganbaum. Aus den Samen der gelben Beeren wird das Arganöl gewonnen. Das Öl wird von Frauen traditionell in aufwändiger Handarbeit gepresst. In der Gastronomie ist es aufgrund des nussartigen Geschmacks sehr beliebt. Die Marokkaner verwenden es seit Jahrhunderten zur Behandlung von Hautkrankheiten. Aber auch in der internationalen Kosmetikindustrie wird Arganöl immer populärer. Taroudant ist ein guter Ort, um ein Fläschchen der wertvollen Essenz zu erstehen. Die Männer sind geschickt in der Herstellung unterschiedlicher Handwerksarbeiten. Auf den Souks in Taroudant kannst Du Waffen und schönen Silberschmuck erstehen. Auch Kupferarbeiten aller Art und Lederwaren lassen sich hier gut einkaufen. Auf dem Markt kannst Du die bekannten Teppiche aus dem Bergdorf Ouzguita bestaunen. Falls Du einen kaufen möchtest, kannst Du diesen nach Hause verschicken, denn ins Handgepäck wird er wohl kaum passen.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Tafraoute

Die Granitfelsen um Tafraoute erstrahlen je nach Licht in leuchtendem Rot – Bild: Hugues

Die kleine Oasenstadt Tafraoute im Südwesten Marokkos bietet einmalige Landschaftsbilder. Die leuchtend roten Granitfelsen im Hintergrund stehen im krassen Kontrast zu den sattgrünen Bäumen auf den Feldern. Am besten bereits Du Tafraoute im Februar. Dann blühen die Mandelbäume und bedecken die gesamte Region mit ihrer Farbenpracht. Jeweils im Februar findet auch das Fest der Mandelblüte statt.

Besonders bekannt ist Tafraoute für den Chapeau de Napoleon auf über 1‘000 Meter über Meer. Die Form des Berges erinnert stark an den Dreispitz des französischen Kaisers und ist ein beliebtes Fotomotiv.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Der Süden

Der Süden zeichnet sich durch seine Nähe zur Wüste und die historischen Gebäude aus. Viele Städte im Süden sind ideale Ausgangspunkte für Kameltrekkings und Ausflüge in die Wüste.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Ouarzazate

Ouarzazate ist moderne Provinzhauptstadt  und der Verkehrsknotenpunkt der Region. Falls Du im Süden Marokkos unterwegs bist, wirst Du vermutlich auch in dieser Durchgangsstadt vorbeikommen.

Die Kasbah Taourirt bei Ouarzazate passt sich wundervoll in die Landschaft ein – Bild: Guillaume Baviere

Ouarzazate bietet seinen Besuchern eine aufregende Landschaft. Im Norden wird die Stadt durch den Hohen Atlas begrenzt, im Osten durch den El-Mansour-Eddahbi Stausee. Der Stausee reguliert die Wassermenge des Wadi Draa und garantiert eine gleichmässige Wasserversorgung bis Zagora. Ouarzazate vereint gleich drei gegensätzliche Landschaftsbilder. Die kargen Gebirge und die trockene Wüste bilden einen wunderschönen Kontrast zu den grünen Tälern. Die Schönheit der Natur um Ouarzazate hat einige Filmemacher auf den Plan gerufen. So war die Gegend um die Stadt zum Beispiel Kulisse für den Film „Königreich der Himmel“. Mehr über die Schauspielkarriere von Ouarzazate kannst Du im lokalen Filmmuseum erfahren.

Mit der Kasbah Taourirt hat Ouarzazate die eindrucksvollste Kasbah Marokkos. Der beeindruckende Bau hat rötliche Lehmmauern und glänzende, zinnbewehrte Türme. Die Kasbah Taourirt war der Nebensitz von Thami El Glaoui, dem Pascha von Marrakesch.

Ausflüge und Aktivitäten rund um Ouarzazate:

  • Tagestrip zu Wüste bei Zagora und ins Draa Tal

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Marokko Sehenswürdigkeiten: Erfoud

Erfoud ist eine Universitätsstadt im Osten von Marokko. Gegründet wurde die Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts von den Franzosen. Sie war aufgrund der Nähe zu Algerien eine wichtige militärische Garnisonsstadt. Durch die akribische Planung von Erfoud sind die Strassen und Gebäude geometrisch angeordnet.

Erg Chebbi ist die höchste Sanddüne Marokkos – Bild: Dimitry B.

Erfoud liegt am Rande der Sahara und ist daher idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in der Region Tafilalet. Ein eindrucksvoller Ausflug ist ein Besuch der Taloasen. Falls Du Dich etwas weiter in die Wüste traust, kannst Du Erg Chebbi, die höchste Sanddüne Marokkos, besuchen. Bis zu 150 Meter hoch reichen die Sanddünen. Durch die Lage wurde Erfoud zu einem wichtigen Touristenort. Hier findest Du Hotels aller Preisklassen und viele gute Restaurants.

Rund um Erfoud gibt es tausende Dattelpalmen, die von Oasenbauern bewirtschaftet werden. Jährlich findet ein Dattelfest statt, das viele Besucher anlockt. Neben schmackhaften Datteln können in Erfoud aber auch Lederwaren aller Art gekauft werden.

Auch wenn es heute kaum vorstellbar ist, war das Gebiet um Erfoud vor Jahrmillionen mit Wasser bedeckt. Die damaligen Lebewesen sind versteinert und heute als Fossilien zu bewundern. Du kannst die Fossilien entweder in Höhlen bestaunen, oder einen Ausflug zum lokalen Souk machen. Denn die Einwohner der Stadt bauen in der Region Steine ab, bearbeiten diese aufwändig und verkaufen dann die Fossilien an Besucher.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Tinghir

Die Oasen bei Tinghir wirken wir grüne Inseln im rot-braunen Gestein – Bild: Mhobl

Tinghir liegt an der Strasse der 1‘000 Kasbahs. Im Markt- und Verkehrszentrum der Region leben viele Einwohner von der Landwirtschaft. Durch die Oasengärten im Osten der Stadt kannst Du stundenlang flanieren. Im Schatten der Bäume lässt es sich wunderbar ausspannen, umgeben vom intensiven Duft der Pflanzen.  Tinghir ist ein idealer Ausgangspunkt zu Marokkos Sehenswürdigkeiten in der Todra-Schlucht. Die Lehmdörfer in der Schlucht wurden an den Felsen gebaut und wirken, als wären sie angeklebt. Passionierte Kletterer werden sich in der Todra-Schlucht wohlfühlen. Profis bezwingen die Klippen, während wenige geübte im Klettergarten üben.

Marokko Sehenswürdigkeiten: Zagora

Die Kasbah im Draa Tal nahe Zagora spiegelt sich im Wasser und bietet ein perfektes Fotomotiv – Bild: Rosino

Zagora liegt am Rande der Wüste, am Ufer des Draa. Besonders sehenswert in Zagora ist der Souk, der jeweils am Mittwoch und Donnerstag in der Ortsmitte stattfindet. Ein Teil des Souks ist nur für Frauen zugänglich. Ein imposantes Bauwerk in Zagora ist die Moschee von Tamegroute, die mit ihren blauen Dächern ein tolles Farbenspiel bietet. Früher war Zagora eine wichtige Karawanenstation. Heute ist das Örtchen ein guter Ausgangspunkt für Wüstenausflüge und Kameltrekkings. Ein schöner Ausflug ist das M’Hamig, das letzte Städtchen vor der weiten Sahara. Im Draa Tal gibt es viele Oasen, die mit ihren Palmengärten um die Gunst der Besucher wetteifern.

Beim Kameltrekking fühlst Du Dich wie einst die Karawanenführer – Bild: Andrew A.


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